Bei Temperaturen von 38 bis 40 Grad in Heidelberg hat die Geschäftsführung der Lilienthaler Diakonie die Auszeichnung als Top-100-Innovatorin entgegengenommen. Sozialunternehmen bildeten die Ausnahme unter den 100 geehrten Unternehmen.
Veränderung ist keine Bedrohung – sondern „Normalzustand“
Mentor für die Top-100-Auszeichnung ist der ehemalige Bundespräsident und niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, der die Ehrung an Mara Hopp und Lars Wellbrock überreichte. Ausgezeichnet wurde die Lilienthaler Diakonie für ihre Innovationskraft.
Das wissenschaftliche Auswahlverfahren mit mehr als 100 Fragen wurde von der Uni Wien begleitet. Der Innovationsforscher Nikolaus Franke sagte in Heidelberg, dass die „TOP-100“ eine Unternehmenskultur aufbauten, in der Veränderung nicht als Bedrohung, sondern als Normalzustand verstanden werde.
Das ist tatsächlich die Haltung der Geschäftsführung der Lilienthaler Diakonie: „Veränderung ist etwas Selbstverständliches“, sagte Lars Wellbrock. Er und Mara Hopp betonen, dass Entschlossenheit gerade in diesen herausfordernden Zeiten
„Wir wollen als Lilienthaler Diakonie nicht in den Chor derer einstimmen, die nur auf das Defizitäre schauen. Gerade weil wir in einer Zeit multipler Krisen leben, wollen wir aktiv sein, ausprobieren, lernen, konkrete Verbesserungen schaffen und Antworten auf Herausforderungen unserer Zeit finden.“
Lars Wellbrock
Mehr dazu finden Sie hier:
https://www.top100.de/lilienthaler-diakonie-ggmbh-2026
